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Ihr Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V.
Heinz Nixdorf. Eine Biografie.

Vortrag von Dr. Christian Berg, Heinz Nixdorf MuseumsForum
17.01.2017 um 20.00 Uhr
Theologische Fakultät Paderborn,Kamp 6, Hörsaal 2
 
 Bildzeile: Heinz Nixdorf im Paderborner Werk, 1985 (Foto: HNF)
Bildzeile: Heinz Nixdorf im Paderborner Werk, 1985 (Foto: HNF)
Heinz Nixdorfs Leben steht beispielhaft für eine Unternehmerkarriere in der deutschen Wirtschaftswunderzeit. Später, in den 1980er-Jahren, galt er als einer der ideenreichsten und erfolgreichsten Unternehmer der Bundesrepublik. Unter seiner Leitung stieg die Nixdorf Computer AG zu einem Weltkonzern auf. Zugleich war Nixdorf das deutsche Vorzeigeunternehmen in der Zukunftsbranche Computerindustrie. Christian Berg schildert – ausgehend von der Familiengeschichte – die Gründerzeit der Firma, die Etablierungsphase und den Weg zum weltweit operierenden Computerhersteller. Dabei kommt auch die Technikgeschichte zur Sprache. Die Strategien des Computerpioniers Nixdorf zur Krisenbewältigung, die sozialen Aspekte der Konzernkultur und seine Bedeutung für die Region Paderborn werden gleichfalls beleuchtet. Die Biographie liefert somit ein umfassendes und detailreiches Bild der Unternehmerpersönlichkeit Heinz Nixdorf und eine fundierte Darstellung seines bis heute reichenden Wirkens.
Bildzeile: Heinz Nixdorf im Paderborner Werk, 1985 (Foto: HNF)
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REVOLUTION jungSTEINZEIT
 Ausstellungsbesuch im Lippischen Landesmuseum am 21. Januar
 
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Führung: Dr. Elke Treude, Detmold
Die Archäologische Landesausstellung stellt eine der faszinierendsten Epochen der Menschheitsgeschichte vor und erklärt die Anwendung modernster Methoden in der Archäologie. 2,5 Millionen Jahre lebte der Mensch als Jäger und Sammler. Vor 12.000 Jahren, mit dem Ende der letzten Eiszeit, vollzog sich jedoch ein fundamentaler Wandel: Der Mensch wurde sesshaft, errichtete Siedlungen mit festen Gebäuden, begann Getreide anzubauen und Vieh zu züchten. Diese jungsteinzeitliche Revolution ist für die Menschheitsgeschichte noch bedeutender als die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts. Sie steht am Anfang der modernen Zivilisation in Europa und ist zugleich Ausgangspunkt für viele Errungenschaften aber auch Probleme unserer Gegenwart. Erste Nachweise für die jungsteinzeitliche Revolution finden sich im „fruchtbaren Halbmond", in Nordsyrien und der Südtürkei.

Was aber passierte dort im Vorderen Orient vor 12.000 Jahren? Wie kam die bäuerliche Lebensweise vor knapp 8.000 Jahren nach Mitteleuropa? Was geschah mit den Jägern und Sammlern? Wie lebten die ersten Ackerbauern und Viehzüchter in Nordrhein-Westfalen? Dies sind nur einige der zentralen Fragen, die anhand von archäologischen Funden aus einer der bedeutendsten Kulturlandschaften Europas beantwortet werden.
Im zweiten Ausstellungsteil werden aufsehen erregende und bisher nicht gezeigte Funde der letzten fünf Jahre in NRW präsentiert.Geführt wird die Gruppe von der stellvertretenden Museumsleiterin Dr. Elke Treude, zuständig auch für die Bodendenkmalpflege in Lippe. Es folgt eine ausgedehnte Mittagspause zur freien Verfügung in der ehemaligen Residenzstadt.Kurzfristig wurde es dem Altertumsverein ermöglicht, auch das nicht öffentlich zugängliche Fürstenzimmer im Bahnhof Detmold zu besichtigen. Durch diesen ursprünglich für die lippische Fürstenfamilie und ihre Gäste eingerichteten Warteraum und seine reiche Ausmalung wird der ehemalige Leiter der Denkmalbehörde Detmold, Clemens Heuger, führen.
 
 
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Geschichte der Briten in Westfalen

Tagungsprogramm „Briten in Westfalen." Begegnungen – Beziehungen – Geschichte (1945-2017)

„Geschichte der Briten in Westfalen“ lautet der Titel eines neuen Forschungs- und Ausstellungsprojektes, das vom Verein für Geschichte und Altertumskunde begleitet wird. Anlässlich des Abzugs der britischen Truppen soll nun erstmals die Bedeutung der britischen Streitkräfte für die Region wissenschaftlich erforscht werden. Im Blickpunkt der Untersuchung stehen hierbei die Auswirkungen der 70jährigen Besatzung auf politische, kulturelle und soziale Entwicklungen der Region Westfalen sowie die Alltagskultur seiner Bevölkerung. Der Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Paderborn und der Altertumsverein planen dazu vom 9. bis 11. März 2017 eine wissenschaftliche Tagung. Anmeldungen sind per Mail möglich: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

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Zum Programm der Tagung:

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Forschungsarbeit über das Paderborner Hofgericht

Dr. Thorsten Süß erhält „Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis“

Gratulation: Dr. Andreas Neuwöhner vom Altertumsverein (l.) und Prof. Dr. Peter Oestmann von der Uni Münster (r.) freuen sich mit Dr. Thorsten Süß über die Auszeichnung.
Gratulation: Dr. Andreas Neuwöhner vom Altertumsverein (l.) und Prof. Dr. Peter Oestmann von der Uni Münster (r.) freuen sich mit Dr. Thorsten Süß über die Auszeichnung.

Paderborn. Gepuderte Perücken auf den Köpfen studierter Adliger, ellenlange Schriftsätze, Schriftlichkeit statt Mündlichkeit, ein juristisches Kauderwelsch mit Bandwurmsätzen zwischen lateinischer und deutscher Fachsprache – so sah vermutlich der Alltag eines territorialen Obergerichtes im 18. Jahrhundert aus. Was auf den ersten Blick wie trockene Materie aussieht, hat den Juristen Dr. Thorsten Süß bei der Auswahl seines Dissertationsthemas nicht abgeschreckt. Er beschäftigte sich akribisch mit der Entwicklung des frühmodernen Prozessrechtes und nahm dazu das Hochstift Paderborn in der Zeit des Fürstbischofs Ferdinand von Bayern (1577-1650) besonders in den Blick. Für seine hervorragende wissenschaftliche Arbeit erhielt er nun vom Altertumsverein Paderborn den Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis. „In seiner Dissertation dokumentiert Thorsten Süß, dass eine funktionierende Höchstgerichtsbarkeit ein wesentlicher Markstein für die Territorien auf ihrem Weg zur Staatswerdung war“, betonte Laudator Prof. Dr. Peter Oestmann (Institut für Rechtsgeschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster)  bei der Verleihung des Meyer-Preises im Schwurgerichtssaal des Landgerichtes in Paderborn.

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Geschichte entdecken - Unser Programm

Liebe Mitglieder und Freunde des Altertumsvereins

mit dem Herbstrundbrief möchte ich Sie über das vielfältige Programm unseres Vereins informieren und ganz herzlich einladen, an den Vorträgen, Exkursionen und Ausstellungsbesuchen teilzunehmen. „1000 Jahre Abdinghof – gebaut, geschrieben und gemalt“ heißt die Ausstellung in der Kaiserpfalz Paderborn sowie in der Abdinghofkirche. Ein außergewöhnliches Jubiläum war Anlass für diese Schau, und der Altertumsverein hat aus seinen Beständen einiges beigetragen. Bis zum 23. Oktober haben Sie noch Gelegenheit, sich die Schätze aus dem ehemaligen Abdinghofkloster anzusehen.
Mitgewirkt an der Vorbereitung der Ausstellung hat Prof. Dr. Hermann-Josef Schmalor, der die Leitung der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek abgibt und in den verdienten Ruhestand tritt. Ich bin dankbar für die kollegiale Zusammenarbeit und freue mich, dass Herr Schmalor für den Verein als Kustos der Vereinsbibliothek und des Vereinsarchivs tätig bleibt.

 

 (Quelle: Altertumsverein)
Heinrich Aldegrever, Selbstporträt (Quelle: Altertumsverein)

Einen neuen Blick auf unseren Sammlungsbestand bietet die Ausstellung „Heinrich Aldegrever – Meister des Kleinformats“, die bis zum 6. November im Kloster Dalheim zu sehen ist. Studierende der Universität Paderborn haben unter Leitung von Herrn Matthias Dämmig und Frau Dr. Helga Fabritius unsere Aldegrever-Blätter erschlossen und 38 Kupferstiche für die Ausstellung ausgewählt. Ein Besuch lohnt sich.

Eine besondere Auszeichnung hat unser Vorstandsmitglied und WZ-Schriftleiter Dr. Rainer Decker erhalten. Am 12. September ist er mit der Paderborner Kulturnadel ausgezeichnet worden – eine Anerkennung für seine Forschungen und zahlreichen Veröffentlichungen. Herzlichen Glückwusch!
Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen noch einmal unsere Geschenkgutscheine für eine einjährige Mitgliedschaft im Altertumsverein. Wer noch nach einem geeigneten Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk für seine Lieben sucht, ist hiermit sicher gut beraten. Man schenkt ja auch ein gutes Stück Kultur und Bildung.


Ich freue mich auf das Wintersemester und setze auf Ihre Beteiligung bei den zahlreichen Veranstaltungen.
Ihr
Dr. Andreas Neuwöhner, Vereinsdirektor

>> Weitere Infos im Rundbrief

 
Neues Gemeinschaftsprojekt

LWL und Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens stellen Gemeinschaftsprojekt vor

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Paderborn (lwl). Westfälische Geschichte online frei zugänglich zu machen, das ist das Ziel des Projektes "Digitalisierung der Westfälischen Zeitschrift" des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Seit dem vergangenen Jahr werden die Artikel der historischen Zeitschrift, die vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilungen Münster und Paderborn, seit 1838 herausgeben wird, eingescannt. Die technische und inhaltliche Umsetzung verant-wortet das Internet-Portal "Westfälische Geschichte", das seit 2004 vom LWL betrieben wird. Es sorgt auch dafür, dass die Inhalte im Internet zur Verfügung gestellt werden.

"Online-Texte nehmen eine immer größer werdende Bedeutung innerhalb der Informationsversorgung ein. Dadurch dass wir die Westfälische Zeitschrift im Internet bereitstellen, stärken und fördern wir nicht nur den Zugang zur westfälischen Geschichte, sondern investieren auch in eine moderne 'Wissensgesellschaft‘", betonte Matthias Löb, LWL-Direktor und zugleich Kurator des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, bei der Projektvorstellung am Montag in Paderborn.

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Vorstand und Beirat

Vorstand und Beirat

Der Altertumsverein Paderborn wird vom Engagement seiner Mitglieder getragen. Der amtierende Vereinsvorstand und der Beirat wurden auf der Jahreshauptversammlung 2015 in Höxter gewählt. Hier finden Sie alle Mitglieder, die sich ehrenamtlich in Vorstand und Beirat engagieren.

Kurator
Der jeweilige Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

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Vorstand
 
Vereinsdirektor:

Dr. Andreas Neuwöhner, Verwaltungsrat im Museumsdienst
Tel.: 05258/991094
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stellvertretender  Vereinsdirektor:

Prof. Dr. Peter E. Fäßler
Universität Paderborn
Tel: 05251/602433

Geschäftsführer:

Andreas Gaidt, Stadtarchivar
Stadtarchiv
Pontanusstr. 55
33095 Paderborn
Tel.: 05251/88-1943
Fax: 05251/88-2047
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Schatzmeister:

Franz-Josef Krüger, Paderborn, Leiter Controlling der Volksbank Paderborn-Höxter
Tel.: 05251/541900 (abends)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können


Schriftführerin:

Marianne Witt-Stuhr M.A., Pressereferentin
Tel.: 05258/934396 (abends)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können


Weitere Vorstandsmitglieder:

Dr. phil. Rainer Decker, Studiendirektor
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(Schriftleitung Westfälische Zeitschrift)


Marianne Moser, M.A., Archäologin
Tel.: 05251/23986 (abends)
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(Studienfahrten)
 
Beirat
Phillipp Freiherr von Fürstenberg, Büren
Prof. Dr. Frank Göttmann, Universität Paderborn
Michael Gosmann, Leiter des Stadtarchivs Arnsberg
Wilhelm Grabe M. A., Leiter des Kreisarchivs Paderborn
Dr. Detlef Grothmann, Historiker, Paderborn
Kirsten John-Stucke M. A., Leiterin des Kreismuseums Wewelsburg
Dr. Martin Kroker, Leiter des Museums in der Kaiserpfalz Paderborn
Horst-Dieter Krus, Leiter des Kreisarchivs Höxter
Msgr. Andreas Kurte, Erzbischöfl. Generalvikariat Paderborn
Roland Linde, Historiker, Münster
Michael Pavlicic, Leiter des Stadtarchivs Bad Lippspringe
Prof. Dr. Eva Maria Seng, Universität Paderborn
Dr. Sven Spiong, Leiter der Stadtarchäologie Paderborn
Wolfgang Stüken, Journalist, Paderborn
Klaus Zacharias, Studienrat a. D., Paderborn


Kustoden der Vereinssammlungen

Archiv und Bibliothek:

Dr. theol. Hermann-Josef Schmalor (s.u. Vereinsdirektor)
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Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlung:

Dr. phil. Norbert Börste, Historisches Museum im Marstall von Schloß Neuhaus
Marstallstr. 9
33104 Paderborn-Schloß Neuhaus
Tel.: 05251/88-1045
Fax: 05251/ 88-1041
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Münzsammlung:

Arnold Schwede, Landesobervermessungsrat a.D.
Schwaneyer Weg 7
33100 Paderborn
Tel.: 05251/61176
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Archäologische Sammlung:

Marianne Moser M.A., Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Tel.: 05251/105118
Fax: 05251/281892
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Die Kustoden wurden gem. § 2 der Satzung am 20. Mai 2003 durch den Vorstand beauftragt. Soweit sie nicht dem Vorstand angehören, sind sie auch Mitglieder des Beirates.

 

 
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