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Ihr Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V.
Tag der westfälischen Geschichte

Seit 60 Jahren organisieren die Vereinsabteilungen in Münster und Paderborn abwechselnd den Tag der westfälischen Geschichte. Für Historiker und alle, die sich gern mit der Westfälischen Geschichte beschäftigen, bietet die Tagung ein vielfältiges Programm. Neben wissenschaftlichen Vorträgen werden auch Exkursionen zu historisch bedeutsamen Zielen in der Umgebung des Tagungsortes organisiert.  Den Auftakt der Veranstaltung bildet jeweils ein öffentlicher Vortrag, der in Kooperation mit der Historischen Kommission für Westfalen veranstaltet wird. Der 61. Tag der Westfälischen Geschichte findet am 16. und 17. April 2010 in Bielefeld statt.

 
Der Paderborner Zeichenlehrer Franz Joseph Brand (1790-1869).

Künstler, Autodidakt und Historiker – am 12. März vor 220 Jahren wurde der Paderborner Zeichenlehrer Franz-Joseph Brand (1790-1869) in Paderborn geboren. Dr. Hermann-Josef Schmalor, Direktor des Altertumsvereins Paderborn, gab in der Vortragsreihe des Altertumsvereins Paderborn  interessante Einblicke in das Leben und das Werk des Paderborner Künstlers und stellte seinen umfangreichen Nachlass vor.

 Das umfangreiche künstlerische und wissenschaftliche Werk von Franz Joseph Brand befindet sich heute im Archiv des Altertumsvereins. Dr. Hermann-Josef Schmalor zeigt eine Zeichnung von Brand. Diese Monstranz stand 1852 im Paderborner Dom.

Franz Joseph Brand war das vierte Kind einer Paderborner Familie. Er besuchte das Gymnasium und studierte von 1807 bis 1809 Philosophie in der Paderstadt. Seit 1812 unterrichtete er an der Paderborner Trivialschule. Sein kärgliches Gehalt bestand aus dem Schulgeld der rund 60 Schüler, was damals kaum genug zum Überleben war.

 

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Historische Schätze für den Altertumsverein

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„Gleiche Sorgfalt widmen wir allen Denkmälern der Vorzeit, um die Überbleibsel alter Kunst und Tradition zu erforschen und zu erhalten – Altertümer aller Art werden wir sammeln...,“ schrieben die Gründungsväter des Altertumsvereins Paderborn Paul Wigand und August von Haxthausen schon im Jahr 1819. Die Sammlung und Erforschung von Archivalien, Büchern, Münzen sowie Kunst- und Alltagsgegenständen betreiben die Mitglieder des Altertumsvereins bis heute mit Leidenschaft.

 

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Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis

Geschichte aus dem Acker

Vereinsdirektor Hermann-Josef Schmalor, Laudatorin Prof. Barbara Scholkmann (Uni Tübingen) und Bürgermeister Franz Schrewe (von links) freuen sich mit Meyerpreisträgerin Sonja Herzig (3. von links).Brilon. Viele Jahrhunderte ist es her, dass  an der Burg Altenfels bei Rösenbeck auch eine Kirche stand. Die regionale Geschichtsforschung vermutete lange, dass es sich hier um einen Gründungsbau des Klosters Bredelar handelte. Diese These ist nun  durch archäologische Untersuchungen widerlegt. „Wir haben viele neue Ergebnisse, die die Zeit zwischen Gründung und Zerstörung der Kirchwüstung in Brilon-Rösenbeck beleuchten“, sagt Grabungsleiterin Sonja Herzig. Sie wurde für ihre wissenschaftliche  Grundlagenforschung jetzt mit dem  Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis des Altertumsvereins Paderborn ausgezeichnet. Im Briloner Rathaus fand am Sonntag mit Bürgermeister Franz Schrewe und weiteren Ehrengästen die Preisverleihung statt. „Wir freuen uns, dass wir erstmals auch eine hervorragende Magisterarbeit berücksichtigen können“, erklärt Vereinsdirektor Hermann-Josef Schmalor. Der Preis, der vom Altertumsverein bisher 19mal verliehen wurde, ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert. Die Volksbank Brilon unterstützte den wichtigen Förderpreis in diesem Jahr mit 500 Euro. Bisher wurden zwei Habilitationen und 16 Dissertationen mit dem Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis ausgezeichnet.

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Wir über uns
 
Der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V., zumeist kurz Altertumsverein genannt, wurde 1824 als einer der frühesten historischen Vereine in Deutschland gegründet. Wir sind ein Verein nicht nur für Historikerinnen und Historiker, sondern für alle, die Freude an der Erforschung und Darstellung der westfälischen Geschichte haben.

Ca. 1.000 Mitglieder, vorwiegend aus den Regierungsbezirken Arnsberg und Detmold, verbunden durch das gemeinsame historische Interesse an Westfalen, gehören derzeit der Abteilung Paderborn an. Im Regierungsbezirk Münster sind die Freunde der westfälischen Geschichte in der Vereinsabteilung Münster, unserem 1825 gegründeten Schwesterverein, organisiert.

Herbstrundbrief 2009
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