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Aktuelle Informationen aus Ihrem Verein  Eine Vielzahl von Veranstaltungen, Neuerscheinungen und Aktivitäten kennzeichnen das attraktive Vereinsleben des Altertumsvereins Paderborn während eines laufenden Sommer- oder Wintersemesters. Informieren Sie sich hier über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen - oder nutzen Sie den Kalender, der regelmäßig aktualisiert wird.
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Der Altertumsverein Paderborn besucht mit Archäologen die Sparrenburg Die Sparrenburg in Bielefeld war im 16. Jahrhundert eine der größten renaissancezeitlichen Festungen in Westfalen. Seit 2007 erforschen Archäologen die Geschichte von Bielefelds Wahrzeichen, das um 1200 von den Grafen von Ravensberg auf einem Bergsporn errichtet wurde. Dabei gruben sie bereits im sogenannten Kiekstattrondell und im Zeughaus und fanden Spuren der mittelalterlichen Vorgängerburg. Am 11. September führen die Archäologen Marianne Moser (Stadtarchäologie Paderborn) und Dr. Werner Best (LWL-Archäologie für Westfalen) über das Ausgrabungsgelände, das ansonsten nicht öffentlich zugänglich ist. 
12.30 Uhr Abfahrt Paderborn, Liboriberg, Ecke Liboristraße 12.35 Uhr Abfahrt Paderborn, Hauptbahnhof, Busbahnhof 18.30 Uhr Ankunft in Paderborn Der Bus fährt bis zur Sparrenburg. Familien sind herzlich willkommen. Kosten für Fahrt, Führung und Kaffeetrinken: 30,00 EUR, Kinder 5,00 EUR. Anmeldungen bis Samstag, 4. September 2010 Schriftlich beim Verein, Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv), 33095 Paderborn oder bei der Bonifatius-Buchhandlung, Liboristr. 1-3, 33098 Paderborn
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Altertumsverein Paderborn überreicht Tönnemann-Gemälde an Theologische Fakultät Paderborn. Als im Juli 1824 der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens vom Domkapitular Ignaz Theodor Liborius Meyer gegründet wurde, war eines der wichtigsten Motive das Aufspüren und Sammeln der "irgendwo im Verborgenen modernden Schätze". Die Sammlung und Erforschung von Archivalien, Büchern, Münzen sowie Kunst- und Alltagsgegenständen betreiben die Mitglieder des Altertumsvereins bis heute mit Leidenschaft. Im Archiv des Vereins lagern damit wichtige und unersetzliche Zeugen der westfälischen Geschichte. Nun wurde aus dieser umfangreichen Sammlung ein ganz besonderes Stück an die theologische Fakultät in Paderborn als Leihgabe überreicht: Ein zeitgenössisches Porträt-Gemälde des Paderborner Jesuiten Vitus Georg Tönnemann (1659-1740). Das Bild wird bereits in den Annalen des Jesuitenkollegs im Jahre 1739 erwähnt. Vermutlich war es dort ursprünglich auch einmal untergebracht. Als Diplomat am kaiserlichen Hofe Karls VI. war Tönnemann über 35 Jahre lang auch Beichtvater des Kaisers, Großkapellan des Kaiserlichen Heeres und Geheimrat. Kurz nach seinem Tod ließ Kaiser Karl VI. ein Bild seines Ratgebers malen, das später in die Jesuitenniederlassung nach Paderborn gelangte. Der Theologe Dr. Georg Korting hat das Leben des weitgereisten Diplomaten der Societas Jesu untersucht und wird dazu bald ein Buch herausgeben. 
Vereinsdirektor Dr. Hermann-Josef Schmalor (2. von rechts) überreicht Prof. Dr. Berthold Wald (2. v. links) das zeitgenössische Porträtgemälde von Pater Tönnemann als Dauerleihgabe an die Theologische Fakultät. Die umfassende Restaurierung des Kunstwerkes wurde von Ralf Thonemann, dem Verein der Freunde und Förderer der theologischen Fakultät Paderborn e.V., dem Verein der ehemaligen Theodorianer, der Bank für Kirche und Caritas sowie der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold unterstützt. Darüber freuen sich Dr. Georg Korting (links), Ralf Thonemann (3. v. links) und Restaurator Christoph Fiebiger (rechts). |
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Liebe Mitglieder, nachdem unsere Mitgliederversammlungen der vergangenen Jahre in größerer Entfernung von Paderborn in ehemaligen Nachbarterritorien stattgefunden haben, blieben wir im April im Hochstift und auch nahe bei Paderborn. Unsere Ziele lagen gleich jenseits der Egge, in Dringenberg und Bad Driburg. Im Sommerprogramm bieten wir für 2010 wieder interessante Vorträge und Veranstaltungen an, zu denen wir Sie herzlich einladen.
> Weitere Infos im Frühjahrsrundbrief |
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Künstler, Autodidakt und Historiker – am 12. März vor 220 Jahren wurde der Paderborner Zeichenlehrer Franz-Joseph Brand (1790-1869) in Paderborn geboren. Dr. Hermann-Josef Schmalor, Direktor des Altertumsvereins Paderborn, gab in der Vortragsreihe des Altertumsvereins Paderborn interessante Einblicke in das Leben und das Werk des Paderborner Künstlers und stellte seinen umfangreichen Nachlass vor.  Franz Joseph Brand war das vierte Kind einer Paderborner Familie. Er besuchte das Gymnasium und studierte von 1807 bis 1809 Philosophie in der Paderstadt. Seit 1812 unterrichtete er an der Paderborner Trivialschule. Sein kärgliches Gehalt bestand aus dem Schulgeld der rund 60 Schüler, was damals kaum genug zum Überleben war. |
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„Gleiche Sorgfalt widmen wir allen Denkmälern der Vorzeit, um die Überbleibsel alter Kunst und Tradition zu erforschen und zu erhalten – Altertümer aller Art werden wir sammeln...,“ schrieben die Gründungsväter des Altertumsvereins Paderborn Paul Wigand und August von Haxthausen schon im Jahr 1819. Die Sammlung und Erforschung von Archivalien, Büchern, Münzen sowie Kunst- und Alltagsgegenständen betreiben die Mitglieder des Altertumsvereins bis heute mit Leidenschaft. |
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Vom Sinn und Unsinn eines Schlachtenjubiläums - Vortrag zum Varusjahr beim Altertumsverein Paderborn (Foto und Text RALF MISCHER -Neue Westfälische) 
Hermann ist nicht gleich Hermann: Für die Nationalliberalen war er einst ein großes Leitbild. Von ihnen wurde der Cheruskerfürst zum Urgermanen schlechthin herauf stilisiert. Er diente ihnen dazu, deutsches Sendungsbewusstsein und Expansionsbestrebungen zu legitimieren. Sie waren es auch, die den Bau des Hermannsdenkmals in Detmold anregten. Doch auch im katholischen Paderborn gibt es einen „kleinen Hermann“ – auf dem Dach eines Hauses an der Detmolder Straße. Der Bau des kleinen Doppelgängers vor genau 100 Jahren wurde von einem katholischen Bürger finanziert. Bei Katholiken war Hermann während der Zeit des Kulturkampfes allerdings sehr unbeliebt. Denn er stand Pate für die Vorurteile der Nationalliberalen gegen Papsttum und gegen den Internationalismus der katholischen Weltkirche. Wie also kam das katholische Paderborn an einen Hermannn? |
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Geschichte aus dem Acker  Brilon.Viele Jahrhunderte ist es her, dass an der Burg Altenfels bei Rösenbeck auch eine Kirche stand. Die regionale Geschichtsforschung vermutete lange, dass es sich hier um einen Gründungsbau des Klosters Bredelar handelte. Diese These ist nun durch archäologische Untersuchungen widerlegt. „Wir haben viele neue Ergebnisse, die die Zeit zwischen Gründung und Zerstörung der Kirchwüstung in Brilon-Rösenbeck beleuchten“, sagt Grabungsleiterin Sonja Herzig. Sie wurde für ihre wissenschaftliche Grundlagenforschung jetzt mit dem Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis des Altertumsvereins Paderborn ausgezeichnet. Im Briloner Rathaus fand am Sonntag mit Bürgermeister Franz Schrewe und weiteren Ehrengästen die Preisverleihung statt. „Wir freuen uns, dass wir erstmals auch eine hervorragende Magisterarbeit berücksichtigen können“, erklärt Vereinsdirektor Hermann-Josef Schmalor. Der Preis, der vom Altertumsverein bisher 19mal verliehen wurde, ist mit einem Preisgeld von 2.500 Euro dotiert. Die Volksbank Brilon unterstützte den wichtigen Förderpreis in diesem Jahr mit 500 Euro. Bisher wurden zwei Habilitationen und 16 Dissertationen mit dem Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis ausgezeichnet. |
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Der Verein fördert und praktiziert nicht nur Sammlung und Erforschung, sondern investiert einen großen Teil der Mitgliedsbeiträge in die Publikation wichtiger Studien und Erschließungsarbeiten auf dem Gebiet der Westfälischen Geschichte.
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